Medienfachwirt/in Digital und Print

Bachelor Professional

Die Medienbranche ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Seiteneinsteigern, die sich im Laufe der Jahre in einer Vielzahl von verschiedenen Fachrichtungen oft einen Namen gemacht haben. Gefragt sind heute mittlere Führungskräfte, die in ihrem Zuständigkeitsbereich unternehmerisch handeln können. Die Zusatzqualifikation benötigen auch Seiteneinsteiger, die z. T. bereits langjährig in der Medienbranche arbeiten. Die Weiterbildung soll gerade diesem Personenkreis die Möglichkeit eröffnen, eine fundierte theoretische Grundlagenausbildung mit einem intensiven Praxisbezug zu absolvieren und ihnen den Erwerb eines qualifizierten Fachabschlusses ermöglichen. 

Seit 2008 realisiert die FAM diese Weiterbildung erfolgreich.

Berufliche Perspektiven

Medienfachwirte planen und kontrollieren Geschäftsprozesse. Dafür sind kaufmännisches Denken und Organisationstalent erforderlich. In der Teamleitung führen und motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Wenn sie Medienkonzepte für Websites, Computerspiele, Ton- und Bildmedien, Zeitschriften, Etiketten oder Verpackungen entwickeln, sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein ebenso unerlässlich wie Kreativität. Im Umgang mit Kunden sind Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick sowie Serviceorientiertheit wichtig. Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Weiterbildungsabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch die Prüfung als Betriebswirt/in nach dem Berufsbildungsgesetz). Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Medienwirtschaft, -management oder Druck-, Medientechnik). Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Medienfachwirte und -fachwirtinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten. Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Überblick Medienfachwirt/in Digital und Print – Bachelor Professional

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Teilnehmern das erforderliche Branchenwissen (Print- bzw. Digitalmedienproduktion, Produktionsprozesse Print- bzw. Digitalmedien) zu vermitteln und sie zu befähigen, insbesondere Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben in verschiedenen Unternehmen zu übernehmen und dies gleichzeitig mit einem fundierten, steuerrechtlichen und grundlegenden rechtlichen sowie personal- und projektmanagement-relevanten Fachwissen zu untersetzen.

Die Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig (ZAW) und der Fakultät Medien der HTWK Leipzig (für Medienfachwirt Print) angeboten.

Der Unterricht wird – in grossen Teilen gemeinsam mit dem Industriemeister Print – auf der Grundlage des DIHK-Rahmenplanes vom Juli 2020 durchgeführt. Dieser wurde erarbeitet zur Vorbereitung auf die Prüfung vor der IHK zu Leipzig auf der Grundlage der neuen VO vom 18.12.2020.

Wir bieten diese Weiterbildung in zwei Varianten: Vollzeit und berufsbegleitend.

Gleiche Lerninhalte für Medienfachwirte Digital, Medienfachwirte Print und Industriemeister Print:

  • Rechtsbewusstes Handeln (z.B. Produktverantwortung, Produkthaftung, Datenschutz, Arbeits-, Umweltschutz, Sozialversicherungsrecht)

  • Betriebswirtschaftliches Handeln (z.B. Auf-, Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträgerrechnung, Kalkulation)

  • Methoden der Information, Kommunikation und Planung (z.B. Prozessdatenanalyse, Erstellen technischer Unterlagen, Planungstechniken, Projektmanagementmethoden, Informations- und Kommunikationsformen)

  • Zusammenarbeit im Betrieb (z.B. Führungsmethoden anwenden, Handlungsspielräume vereinbaren, Kommunikation und Kooperation fördern)

Handlungsbereich Medienproduktion:

  • Qualifikationsschwerpunkt Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion (z.B. Produktionsprozesse, Auftragsanforderungen, Vorbereitung von Investitionsentscheidungen, innovative Produkte)

  • Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Digitalmedien (z.B. Produktionsabläufe zur Herstellung von Digitalmedienprodukten planen und organisieren, Digitalmedienprodukte testen und implementieren)

Handlungsbereich Führung und Organisation:

  • Qualifikationsschwerpunkt Personalmanagement (z.B. Personalentwicklung, -auswahl, -einsatz)

  • Qualifikationsschwerpunkt Vertriebs- und Geschäftsprozesse (z.B. Vertriebsstrategien, Qualitätssicherung, Vertrags-, Handels-, Steuerrecht)

  • Qualitätsschwerpunkt Kostenmanagement (z.B. Kostenanalyse, Budgetüberwachung, Zeitwirtschaft, Kalkulationsverfahren)

Handlungsbereich Medienproduktion:

  • Qualifikationsschwerpunkt Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion (z.B. Produktionsprozesse, Auftragsanforderungen, Vorbereitung von Investitionsentscheidungen, innovative Produkte)

  • Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Printmedien (z.B. Produktionsabläufe zur Herstellung von Printmedienprodukten planen und organisieren, Produktionsprozesse unter Berücksichtigung intermedialer Konzepte optimieren)

Handlungsbereich Führung und Organisation:

  • Qualifikationsschwerpunkt Personalmanagement (z.B. Personalentwicklung, -auswahl, -einsatz)

  • Qualifikationsschwerpunkt Vertriebs- und Geschäftsprozesse (z.B. Vertriebsstrategien, Qualitätssicherung, Vertrags-, Handels-, Steuerrecht)

  • Qualitätsschwerpunkt Kostenmanagement (z.B. Kostenanalyse, Budgetüberwachung, Zeitwirtschaft, Kalkulationsverfahren)

Stundenverteilung (beispielhaft):
  • Grundlegende Qualifikationen

    • Rechtsbewusstes Handeln: 60 Stunden

    • Betriebswirtschaftliches Handeln: 120 Stunden

    • Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: 80 Stunden

    • Zusammenarbeit im Betrieb: 70 Stunden

      Summe: 330 Stunden

  • Handlungsspezifische Qualifikationen

    • Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion: 130 Stunden

    • Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Printmedien: 170 Stunden

    • Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Digitalmedien: 170 Stunden

    • Vorbereitung auf Gesamtplanung: 70 Stunden

    • Personalmanagement: 40 Stunden

    • Vertriebs- und Geschäftsprozesse: 120 Stunden

    • Kostenmanagement: 60 Stunden

      Summe: 560 Stunden

  • Lern- und Arbeitsmethodik: 10 Stunden

Gesamtstundenzahl: 900 Stunden

Mediengestalter/in Digital und Print, Medienkaufleute, Drucker/in 

Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung sind in der Regel die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der der Druck- und Medienwirtschaft zugeordnet werden kann. Auch eine Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und eine auf die Berufsausbildung folgende mindestens einjährige Berufspraxis ermöglicht die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung. Alternativ kann man z.B. mit einer mindestens vierjährigen einschlägigen Berufspraxis zur Weiterbildungsprüfung zugelassen werden.

Bewerbungen sind jederzeit möglich. Beginn der Weiterbildung zum Medienfachwirt ist jeweils im Februar bzw. August eines Jahres.

Vollzeit (12 Monate):

Montag bis Freitag von 08:00 – 15:20 Uhr

Berufsbegleitend (18 Monate):

Dienstag / Donnerstag von 17:00 – 20:15 Uhr und monatlich 1x samstags von 09:00 – 15:00 Uhr 

Für den Besuch dieser Weiterbildung an der Fernseh Akademie Mitteldeutschland fallen Lehrgangsgebühren an und für die Prüfung Prüfungsgebühren. Förderung über: www.aufstiegs-bafoeg.de

Die Weiterbildung führt nun zum anerkannten Abschluss Bachelor Professional in Media. Der Abschlussbezeichnung wird die weitere Abschlussbezeichnung Geprüfter Medienfachwirt oder Geprüfte Medienfachwirtin vorangestellt.

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Aktuelles

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Bewerbung an

FAM – Fernseh Akademie Mitteldeutschland gGmbH
Kohlgartenstr. 13 / 4. Etage
D – 04315 Leipzig

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